Geschichte
Unser Gotteshaus, das Pfarreizentrum St. Martin darf vielen Menschen aller Generationen und aller Nationen eine Heimstätte sein, in dem wir einander begegnen können und in dem uns "der Tisch des Wortes und des Brotes" bereitet wird. Wir vermögen den unendlichen Gott nicht in Mauern zu fassen, doch unser Pfarreizentrum will ein vorzüglicher Ort der Begegnung mit Gott sein. In allen Lebenssituationen und mit vielen gläubigen Menschen empfinden Menschen hier Stille, Frieden, Wärme und Gemeinschaft.
Das Pfarreizentrum St. Martin wurde nach zweijähriger Bauzeit an Christi Himmelfahrt, am 20. Mai 1971 von Bischof Dr. Anton Hänggi feierlich eingeweiht. Zusammen mit vielen treuen und engagierten Frauen und Männern arbeitete Domherr Alois Stammler als erster Pfarrer von St. Martin 30 Jahre lang segensreich mit dem "Geist der Öffnung". Die Pfarrei wurde in ihrem Zeugnis der Wärme und der Öffnung von vielen Menschen erkannt. Sie fanden vielfältige Zugänge zu Gott und zur Gemeinschaft. Auch bei den evangelisch reformierten Christen, bei kirchenfernen Menschen und bei Menschen aus anderen Religionen findet der Kirchenbau und der darin gelebte "Geist der Offenheit" Respekt und Anerkennung.
Die Architekten J. Naef, E. Studer und G. Studer aus Zürich wollten die Aufgaben und Funktionen einer christlichen Gemeinschaft von heute nicht nur auf reine Gottesdienstfeiern beschränken. Die lichtdurchlässige und leichte Architektur und das intensive Pfarreileben bewirkten, dass bereits nach 25 Jahren St. Martin konkrete Pläne für den Erweiterungsbau St. Martin existierten.
Geschichte und Architektur St. Martin Thun
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Interaktives Panorama
Der grosse Erweiterungsbau wurde eigentlich schnell realisiert und an Auffahrt, am 21. Mai 1998 mit einem schönen Fest eingeweiht. Die Architekten E. Studer und G. Studer sprachen während der Planungsphase und der Bauzeit von der Vollendung des Baus, weil beim ersten Bau schon wegen Sparprogrammen grosse Abstriche gemacht werden mussten.
Der Diasporapfarrei gehören heute 26 politische Gemeinden (Gebiet westlich der Aare, siehe Skizze Pfarreigebiet) an. Rund 6200 Katholiken beleben diese Pfarrei. Davon sind 1200 unter 18 Jahren und 500 Kinder kommen in den Religionsunterricht.
Die Pfarrei ist bei allen Menschen sehr beliebt und diesem Ruf wollen wir grosse Sorge tragen. Die räumliche Ausdehnung (etwa die Fläche des Kantons Zug) bedingt einen überdurchschnittlichen Aufwand. Seelsorgeaufgaben, wie Religionsunterricht, Jugendarbeit, Taufbesuche, Hausbesuche, Krankenbesuche, Beerdigungen, ..., beanspruchen viele Kräfte und viel Zeit.
Wir dürfen uns sehr freuen, dass wir in vielfältigen Seelsorgetätigkeiten von vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Frauen und Männern unterstützt werden. Ohne diese unermüdliche und unbezahlbare Mitarbeit und ohne den Glauben aller an den lebendigen und gütigen Gott, hätte diese Pfarrei nicht so aufgebaut und ausgebaut werden können. St. Martin hätte sicher nicht diesen Namen und diese Beliebtheit unter der Bevölkerung erlangt.
Wir hoffen und beten sehr, dass wir auch in Zukunft eine so lebendige und offene Pfarrei bleiben dürfen. Mögen weiter viele Jugendliche, Frauen und Männer diese Pfarrei mit ihrem Glauben und ihren Kräften lebendig halten, damit der "Geist von St. Martin" die Atmosphäre der Wärme und des Friedens bestimmt und die Gemeinschaft der Liebe in Christus Wirklichkeit bleibt.
Röm.-Kath. Pfarrei St. Martin, Martinstrasse 7, 3607 Thun, Tel. 033 225 03 33 Fax 033 225 03 43
Unsere Kirche
