Pfarreifasnacht St. Martin 2005
Ja, sie waren wieder da, sie, die "Chatzeschwänz", und zwar wie es sich für einen Gottesdienst gehört mit "Lyb und Seel". Sie halfen bei der Gestaltung des Gottesdienstes schlagkräftig mit. Aber wer wollte, konnte auch ihre leisen Töne vernehmen. Unserm Gott kann man nämlich auf ganz verschiedene Art und Weise danken: Ein mit Herz vorgetragene und von den Besuchern mitgetragene "Guggemusig" kommt bei IHM mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besser an, als ein gedankenlos hergesagtes "Vater unser ...".
Kurz: unser Pfarrer Franz Scherer versuchte "i dr Fasnachtszyt" mit seinem bewährten Mitarbeiterstab Gott mit Fasnachtsmitteln zu preisen und ihm zu danken. Und Diakon Urs machte in seiner Predigt deutlich, dass Lebenslust, Humor und Fröhlichkeit zum menschlichen Leben ge-hört wie das Essen und Trinken. Vermutlich hat Gott da und dort bei einer Äusserung auch mitgeschmunzelt. Fazit: die Pfarreifasnacht enthielt viele "Highlights" - einer davon war der Gottesdienst.
Anschliessend dislozierten Jung und Alt mit erwartungsvollen Gesichtern vom heiligen Boden des Kirchenraumes auf den nicht minder heiligen Boden des fasnächtlich dekorierten Pfarreisaales. Auch dieser zweite Teil brachte frischen und sauerstoffreichen Wind in die Besucherreihen ... und wurde zu einem freudigen und ermutigenden Gemeinschaftserlebnis. Die Darbietungen auf der Bühne (z.B. Chatzeschwänz, Charly, Schnitzelbänke), das Jurieren der Maskierten durchs Publikum und der Service aus der Küche, waren - in der Sprache des Sportes ausgedrückt - podestwürdig.
Doch ein so toll funktionierender Abend geht nicht einfach mir nichts dir nichts über die Bühne. Da steckt viel Arbeit unauffällig wirkender Menschen dahinter. Auch ihnen überreichen wir in Gedanken Edelmetall. Danke. Die Pfarreifasnacht 2006 wird bestimmt kommen.
(Marcell Suter)Bilder der Fasnacht
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