Fasnacht der Röm-kath. Kirchgemeinde Thun in St. Martin
Ein Lächeln kostet weniger als elektrischer Strom und gibt doch mehr Licht ins Leben.
Viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sind zu diesem fröhlichen Abend erschienen. Die Räume waren nicht nur wunderschön dekoriert und übervoll froher Menschen, sondern randvoll mit Freude und Freundschaft. Humor und Mitlachen hatten ihren Platz und dank den vielen freiwilligen Frauen und Männern, die sich mit aller Kraft und Treue wieder für diese Fasnacht einsetzten, gab es überall am Schluss auch sehr glückliche Gesichter und zufriedene Herzen.
Der Spruch Salomos im Weisheitsbuch erfüllte sich in St. Martin: „Ein niedergeschlagenes Gemüt trocknet die Knochen aus, ein fröhliches Herz gibt gutes Blut.“
Grossen Dank allen freiwilligen Frauen und Männern, die in irgendeiner Form zum guten Gelingen beigetragen haben.
Auch der Fasnachtsgottesdienst war ein Erlebnis besonderer Güte. Die schrägen und rhythmischen Klänge der „Chatzenschwänze Thun“ belebte die Liturgie und machte uns deutlich, wie Lebensalltag, Festfreude und Lebensstimmungen einander ergänzen und zu bereichern vermögen.
Wenn uns die heutige Zeit bedrohlich erscheint, müssen wir unsere Lebenswünsche und Ideen für Glück und Wohlwollen nicht verbergen und aufschieben. Freundschaft will Nischen kennen, wo Lebensmut und Lebensfreude einander treffen können. Bereits in der Antike galt es, dass die Freundschaft das Geschenk der Götter ist und die kostbarste Gabe für den Menschen. Ich bin überzeugt, dass uns die Freundschaft zu den Mitmenschen und zu Gott für alle Lebensaufgaben stärkt und bereichert. Möge unsere Fasnacht der Idee dienen, dass Menschen auch in einem Fasnachtsfest Freundschaft finden, aufbauen, vertiefen und mit vielen ausleben dürfen.
Urs Zimmermann, DiakonRöm.-Kath. Kirchgemeinde Thun, Kapellenweg 7, 3600 Thun, Tel. 033 225 03 53, Fax 033 225 03 63
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