Franz Scherer ist Pfarrer von St. Martin Thun

Sehr viele freuten sich, als bekannt wurde, dass wir ab Frühjahr 2002 wieder ein Pfarrer haben werden. Wie ist er? Zeigt er Emotionen? Wird er dialogisch auftreten oder autoritär behauptend? Das waren einige von vielen Fragen, die man sich hier und dort gestellt hatte. Am vergangenen Auffahrtstag war es dann so weit: Viele sahen Pfarrer Franz Scherer zum ersten Mal und freuten sich sehr, als er in unserer vollbesetzten Kirche offiziell als Pfarrer eingesetzt wurde.

Freude, Herzlichkeit, Engagement und Offenheit waren die Omen bei der Begrüssung von Pfarrer Franz Scherer in der Pfarrei St. Martin, Thun.

Einzug Einzug Einzug

Pfarrer Scherer wurde von der Pfarrei, der Regierung, des Bistums und der Kirchgemeinde in das Amt der Gemeindeleitung eingesetzt. Die Amtseinsetzung stand ganz im Zeichen der Begegnung. Echte Begegnung schafft Leben und Gemeinschaften, in denen Menschen zueinander stehen und sich in der Öffentlichkeit auch zueinander bekennen. Wer einer Gemeinschaft, einer Institution oder einer Regierung vorsteht, übernimmt Verantwortung, damit sich Menschen im Wesentlichen weiter begegnen können.

Einsetzung Pfarrer Scherer Einsetzung Pfarrer Scherer

In allen Ansprachen wurde betont, wie wichtig es ist, dass wir in den verschiedenen Diensten des Lebens wirklich zueinander stehen. Wer einander mit Respekt, Toleranz und gutem Willen begegnet, schafft Frieden und befreite Lebensräume.

Einsetzung Pfarrer Scherer

Es war eine sehr schöne Feier mit vielen Mitwirkenden, wie z.B. dem Chor, den InstrumentalistInnen / SolistInnen, dem Organisten, den Jugendlichen, ja der ganze Festgemeinde. Dass die Einsetzung nicht zu einer steifen Angelegenheit wurde, sorgten a) die vielen Mitwirkenden b) die gut vorbereiteten und auch Humor enthaltenen Reden mit Glücks- und Segenswünschen und c) die entspannten Gesichter des gesamten Pfarreiteams, der Pfarreiangehörigen, aller Ehrengäste und der Priester.

Einsetzung Pfarrer Scherer Einsetzung Pfarrer Scherer Ruedi Sinzig Blumenschmuck Untiteambecher

Am Ende der Feier hatte man das Gefühl, die Brücken seien geschlagen! Man musste also nur noch darüber gehen. Dazu bot sich Gelegenheit beim reichhaltigen "Aperitif der Begegnung" in den beiden Sälen. Davon wurde auch ausgiebig Gebrauch gemacht, ganz im Sinne unseres Mottos: „Alles Leben ist Begegnung“.

Apéro Musik beim Apéro

Alle spürten: wir sind motiviert, uns zusammen mit Pfarrer Franz Scherer weiter in der vielfältigen Pfarreiarbeit zu engagieren.

Urs Zimmermann-Suter