03.08.14

Zum Nachdenken - Und wie sieht Ihre gegenwärtige Dankesbilanz aus...?

Wenn Sie in diesem Jahr zurückblicken, wie oft haben Sie in den letzten 7 bis 8 Monaten wirklich gedankt...?

 

Wenn es uns gelingt, wirklich dankbar etwas anzunehmen bereichert es uns in zweierlei Hinsicht. Einerseits weil ich etwas dankend AN-NEHME und anderseits weil ich es nicht mehr verlieren kann, da ich es dankbar angenommen habe. Durchs dankbare AN-NEHMEN wird es Teil von mir. Etwas, dass ich herzhaft angenommen habe, kann sich so zu meinen Gunsten weiterentwickeln. Davon können wiederum auch andere profitieren.

 

Zudem verbindet das Danken. Die Beziehung zwischen den Akteuren wird bestärkt. Nicht zuletzt wird dem, der dankt auch gerne gegeben. Gleichzeitig wrid der, der wirklich gerne annimmt und dankt, seine Bereicherung auch bedingungslos weiterschenken.

 

Danken macht also nicht nur mich, sondern auch andere glücklich. Wer wirklich dankt, schätzt nicht nur die Aufmerksamkeit, beschenkt worden zu sein. Der Beschenkte schenkt gerne seinen Mehrwert in irgendeiner Form weiter. Durch das wrikliche Danken aber würdigt er vor allem die, die ihm etwas schenken, womit der Schenker auch zum Beschenkten wird.

 

Fazit: Könnte es sein, dass jene, die wirklich danken können ein Geschenk für die Geber, als auch für sich selber und die Gabe sind?

 

Marco Wiedmer, Religionspädagoge KIL, Pfarrei St. Marien Thun

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