28.02.14

Fastenzeit

                                                              Bild: Ausschnitt Hungertuch/Fastenopfer

 

Hoffnung

 

Der Sündenfall, den ihr Klimawandel nennt,
hat Mutter Erde zu einer Wüste aus Sand und Staub gemacht,
hat die Sonne, die das Dunkel vertreibt, zu versengender Glut,
und das Wasser, das erfrischt und Leben spendet,
zur unberechenbaren Flut verwandelt.

 

Und doch wohnen hier noch Menschen und Tiere,
lebe ich, Pukas, ein junges Mädchen,
das einmal Lehrerin werden möchte
und von eigenen Kindern träumt,
von einer Zukunft in einem Land bewegter Vergangenheit.

 

Ein Luftzug, der Abkühlung schenken soll,
raubt mir oft den Atem - doch nicht die Hoffnung.

 

Denn ich glaube,
dass Gott sich seine Schöpfung
nicht aus den Händen reissen lässt,
dass er durch seine Erde, durch seine Sonne
und alle seine Elemente - dennoch - auch weiterhin -
die darbende Liebe nährt und alle Sehnsüchte stillt.

 

Alexander Lohner/Misereor
 

Die zwölfjährige Pukas lebt mit ihrer Familie in einem kleinen
Dorf in Uganda. Die Dorfgemeinschaft setzt sich mutig gegen
den Hunger und für eine nachhaltige Verbesserung ihrer
Lebensbedingungen ein.

 

 

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