29.06.11

Zum Nachdenken - Auffahrt und Pfingsten

Christsein heisst,
dass wir wissen,
auf welchem Boden wir stehen
und auf welchen Wegen wir gehen.

Jeder Geburtstag
jedes Jubiläum
jedes festliche Ereignis der Dankbarkeit
jede Prüfung für das Gute
Erinnert uns daran,
dass wir unser Leben
nicht uns selber verdanken.

Gönnen wir uns eine kleine Reflexion zu 40-Jahre St. Martin:

Die biblischen Texte von Auffahrt und Pfingsten gehen sehr tief und zielen auf die Deutung der Ereignisse hin. Die Anfänge des Christentums nur mit Fakten zu belegen, das wäre zu nüchtern und langweilig.

40 Jahre St. Martin wollen ebenso mit Lebensgeschichten erzählt werden und gefeiert sein. Wir freuen uns, gemeinsam mit St. Marien 40 Jahre St. Martin zu feiern und Geschichten und Dankbarkeit, Hoffnungen und Ängste miteinander zu teilen.

Mit der biblischen Zahl "vierzig Tage", am Anfang der Apostelgeschichte, (nicht 40 Jahre) symbolisiert Lukas den Weg und die "Erscheinungen" Jesu auf.
Diese Zeitspanne ist heilbringend, göttlich, ja vollkommen.

Vor mehr als 40 Jahren hat alles begonnen.
Die damaligen Menschen zeigten Mut und Weitsicht. Sie sagten nicht einfach ja zu einem Bau. Sie erwiesen sich als treue und begeisterte Menschen, um am Werk zu bleiben.
Viele dieser treuen Menschen sind bereits gestorben. Ihre Verdienst bleiben gross.
Die Entscheide für den Kirchenbau entstanden damals durch Euphorie und Besonnenheit aus dem Geist des II Vat. Konzils. Nehmen wir ihren Geist auf und halten wir weiter Menschen zusammen!

Ein Bau entsteht aber nicht nur aus den ersten Plänen.
Ein Bau lebt und entwickelt sich während des Bauens selbst. So ist die Entwicklung der Pfarrei und der Kirchgemeinde über all die Jahre zu sehen.
Es schälen sich ununterbrochen Gedanken, Absichten und Möglichkeiten heraus. Sie sind heute ebenso gefragt, wenn wir an den Pastoralraum Berner Oberland denken.

Wir freuen uns, im Geiste Christi, gemeinsam 40 Jahre St. Martin in Fülle zu feiern. Gemeinsam - vielfältig und lebendig wollen wir in die Zukunft schreiten, heisse Eisen der Kirchen lebhaft besprechen und Erneuerungen wagen, Traditionen pflegen, wo sie sinnvoll sind und Wandlungen fördern, wo wir sie spüren und erkennen.

Danke allen, die uns in der Seelsorge stets treu und mit Kraft unterstützen und begleiten.

Wir wünschen Ihnen allen eine gesegnete Zeit.

Im Namen der Seelsorgeteams St. Marien und St. Martin
Urs Zimmermann-Suter, Diakon

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