17.07.10

Zum Nachdenken - Sommer

Einmaligkeit und Gutes tun hier und heute und immer

"Freundliche Gedanken
an jemand
bleiben auch sicher nicht ohne Wirkung
und sind eine grosse Wohltat,
die auch in des Ärmsten Vermögen steht."

Carl Hilty

Viele Gedanken werden zu Gebete und kommen bei dem einen Gott an. Gebete und Gedanken haben Wirkung auf uns und das grosse Zusammenleben.

Die vielen Erfahrungen, zum Teil persönlichste Erfahrungen, machen uns deutlich: Gottes unendliche Grösse und Zeitlosigkeit bleiben Geheimnis und Kern unseres Lebens. Das Geheimnis Gottes ist uns und allen kommenden Generationen sicher. Was er uns von sich offenbart hat, bleibt ewiglich. Wir erkennen, dass einen Gott gibt, der die Menschen liebt und unter ihnen wohnen will.
Wir nehmen an, dass alle Religionen ihren "eigenen" Gott haben. Und dieser Gott wird jeweils als das höchste Wesen in der Welt und im Universum gedacht.
Für Gott oder die Gottheit gibt es zahlreiche Symbole. Alle Menschen rufen ihren Gott bei jeder sich bietenden Gelegenheit um Hilfe an, z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Stellenbewerbung, Schicksalsschlägen, Prüfungen … aber auch beim Sport, z.B. fürs Toreschiessen (bald an der WM und auf vielen Sportplätzen der hoch aktuell).

Hilft Gott uns mit seiner Kraft Tore schiessen, oder hilft er dem Torhüter mit seiner Kraft Tore verhindern … mit anderen Worten: was können wir selbst tun?
Wer Gott denkt und an Gott glaubt, merkt, dass unser Tun nach einer grosse Ordnung hat. Dieses Bewusstsein kann uns auf wunderbare Weise noch tätiger machen, damit der uralte Wunsch nach Frieden im Kleinen und Grossen mehr Wirklichkeit wird.
Unsere Aufgaben gelingen besser, wenn wir ständig an unserer Gesinnung arbeiten. Gute und vertrauensvolle Gesinnung eröffnet uns viele Wege ins Leben und Wege zu Gott.
Der verborgene Gott ist und bleibt ein Geheimnis für die Menschen. Seine Liebe zu jedem Menschen bleibt einmalig. Dass er zu jedem Menschen einen Weg findet, ist uns ebenso gewiss. Gehen wir befreit und konsequent die Wege des Friedens.

Begrüssen wir einander und Gott an jedem neuen Tag .. zum Glück werden die Tage noch länger und heller. Wir haben mehr Zeit zum Erfahren, dass Gott und wir alle einmalig sind.

Einen gesegneten Sommer.

Im Namen der Seelsorgeteams St. Marien und St. Martin
Urs Zimmermann-Suter

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