17.05.10

Bericht zur Firmung 2010

"Yes, We Do ..."

Firmung im Jahre 2010

Ein Jahr lang hatte das Unti- und Seelsorgeteam die Firmlinge auf ihren Firmtag vorbereitet. Das war zweifelsfrei eine interessante und schöne Aufgabe mit Kleinarbeit. Besonders gut kamen dem Vernehmen nach die drei Intensivtage an, wobei sich am letzen Tag sogar der Firmspender, Bischofsvikar Stadelmann, zeigte, das heisst sich nicht nur zeigte, sondern mit den Firmlingen sozusagen auf gleicher Augenhöhe diskutierte. Die zurzeit weltweit für Schlagzeilen sorgenden Vorkommnisse in unserer katholischen Kirche war während des Weiterbildungsjahres nie tabu: schliesslich und endlich sind Firmlinge ja keine Kinder mehr. Zudem findet mit der Firmung auch ein Wechsel in das Erwachsenenalter statt.

Die Firmgottesdienste waren schön und sehr feierlich; sie dürften viele Besucherinnen und Besucher auch innerlich bewegt haben, einmal durch den reibungslosen und ruhigen Ablauf, wahrscheinlich mehr noch durch die eigentliche Spendung, als die Firmlinge mit der Patin oder dem Paten einzeln vor den Firmspender traten und von ihm mit den Worten "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist" gefirmt wurden. Für die gefühlvolle musikalische Begleitung waren Frau Silvia Mazotti mit der Panflöte und Patrick Perrella am Klavier verantwortlich.

Im Abschnitt vier des Dankgebetes dankten am Schluss des Gottesdienstes die Firmlinge wie folgt:

Wir danken dir (Gott) für die Nahrung und das Wasser.
Wir danken dir für jeden Tag, den wir leben dürfen.
Du gibst uns immer wieder Kraft, schwierige Situationen zu meistern.
Wir können dich nicht sehen, aber wir fühlen, dass du da bist.
Du hilfst uns, dich mit unserem Leben ein wenig sichtbar zu machen.
Du hältst uns immer. Amen.

Das Unti- und Seelsorgerteam hat mit dem Firmgottesdienst unter der Leitung von Diakon Urs Zimmermann exzellente Arbeit geleistet. Wir sahen es den Firmlingen an, dass auch sie mit viel Herz dabei waren. Das Engagement der mitwirkenden Gruppen und Einzelpersonen war beeindruckend. Im "Einsatz" waren u. a. "Da Capo", die "Hootchers" und viele andere fleissige und treue Hände hinter und vor dem Vorhang. Ihnen allen sei gesagt: "Vergält's Gott".

Und weil Samstag und Sonntag akzeptables Flugwetter herrschte, wurden nach dem Gottesdienst von den Neugefirmten im Hof unserer Kirche Tauben aufgelassen. Die (weisse) Taube gilt seit Jahrhunderten als Friedenssymbol.

Marcell Suter

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