
So würde die Welt aussehen, wenn sie nach dem Verbrauch ihrer Nationen gezeichnet wird.
Niemand ist so reich,
dass er den anderen nicht brauchte,
und niemand ist so arm, dass er nicht etwas zu geben hätte.
Sprichwort aus Afrika (Fastenopferkalender 09 am Tag vom 11. März)
"Skepsis… und Engagement"
Ich bin skeptisch, ob es uns gelingt, die Welt vor der Klimakatastrophe zu retten. Und ich engagiere mich, weil wir uns Resignation nicht leisten können.
Jahrzehntelang haben wir hier im Norden die Ressourcen der Welt verschleudert, und es kann nicht sein, dass die Armen im Süden jetzt die Rechnung bezahlen. Wenn ich sage: Wir müssen uns einschränken, dann klingt das nach schlechtem Gewissen. Vielleicht sogar nach Verbissenheit.
Aber das sehe ich anders: Wir haben die Chance, neue Lebensformen zu entwickeln. Wir können zum Beispiel die Langsamkeit wieder entdecken. Meistens ist es eine Frage der Bequemlichkeit. Der Bequemlichkeit im Kopf. Der Trägheit im Denken.
"Niemand hungert, weil wir zu viel essen, sondern weil wir zu wenig denken." Dieser Slogan, den ich vor Jahren im Rahmen der ersten ökumenischen Kampagne las, geht mir immer wieder durch den Kopf. Es bereitet mir Lust, diese Fragen bei mir und mit anderen zu bewegen… und das Gedachte umzusetzen. Denken ist definitiv ein lustvoller Vorgang." Donnerstag/Freitag 19./20. März 2009
Die Lust am Denken
Spenden sind wichtig, um die Klimafolgen zu lindern.
Auch Einschränkungen sind nötig.
Am meisten aber bringt es, wenn wir die Bequemlichkeit im Kopf überwinden.
Wir alle wissen, dass in Sache Klimaerwärmung eine Rechnung offen steht. Es wäre ungerecht, wenn die Armen des Südens sie bezahlen müssten.
(Gedanken vom Kalenderblatt 19. März)
Ohne die Liebe zur Erde
werden wir im Himmel
keinen Platz finden.
Sprichwort des Aymara-Volks, Peru
Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und freuen uns, wenn Sie die Aktion unterstützen und wenn wir uns sehen und hören, um auch im gemeinsamen Hören, Beten und Feiern einander zu ermutigen und bestärken.
Im Namen von St. Marien und St. MartinUrs Zimmermann-Suter, Diakon
Und noch dies aus den Unterlagen für die Fastenzeit:
Energie gewinnen
Um die Verhältnisse zu Gunsten einer menschenfreundlicheren Erde zu verschieben, Können Sie...
- statt mit dem Auto mit dem Velo und ÖV zur Arbeit fahren.
- im Winter einen warmen Pulli anziehen und die Heizung um ein Grad zurück drehen.
- im Sommer mit dem Zug ans Meer fahren oder Wanderferien in der Schweiz geniessen.
- über Mittag in der Kantine das vegetarische Menü wählen.
- saisonale Bioprodukte aus der Region kaufen.
- statt Mineralwasser Hahnenwasser trinken.
- im Winter jeweils kurz und kräftig lüften und die Fenster nicht gekippt lassen.
- in Zukunft Ökostrom kaufen (www.naturemade.ch) und somit in erneuerbare Energien investieren.
- kleinere Einkäufe zu Fuss oder mit dem Velo erledigen.
- sich statt eines neuen Autos ein GA kaufen und Mitglied bei Mobility werden.
- Jede/r kann etwas bewirken - Test M4a/b
Röm.-Kath. Kirchgemeinde Thun, Kapellenweg 7, 3600 Thun, Tel. 033 225 03 53, Fax 033 225 03 63
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