Menschen leben zwischen Angst und Hoffnung -
zwischen Schatten und Licht

Schattenbild vom Tulpenbaum im Hof an der Kirchenwand von St. Martin

In der Welt haben wieder mehr Menschen Angst.
Arbeitslosigkeit, Krieg, Hunger, Hass, Orientierungslosigkeit,
Krankheiten, Flüchtlingsbewegungen, Wirtschaftsaufschwung und -flauten, Energieengpässen, Angst vor Liebesverlust und Angst, die Mobilität, die Selbständigkeit und die Freiheit aufgeben zu müssen,
Angst in Sünde und Schuld unterzugehen zu müssen und ein schlechter Mensch zu sein oder zu bleiben,
… bis zur totalen Angst, ohne Hoffnung leben zu müssen, lähmt die Menschen und macht sie hie und da im Zusammenleben unerträglich und nervig.

Ausschnitt vom Tulpenbaum im Hof von St. Martin

Moderne Technik und neue Errungenschaften können die Angst der Menschen tatsächlich bewegen und begeistern und vermitteln neue Hoffnungen.
Starke Traditionen für Solidarität und Leben aus und mit allen Lebenssituationen halten uns feinfühlig und vermitteln einen inneren Halt.

Der Glaube an Gott macht und hält uns dazu auch vom Innern heraus lebendig und stabil. Vor ihm können wir immer bestehen und aus seinem Geist zu leben bedeutet Weg in Galiläazu allen Zeiten, einen Weg in die Zukunft zu finden. Die Angst wird weichen und neue Lebensfreude und starken Lebensmut wird unsere Seelen erhellen.

Suchen wir immer wieder das Gespräch mit Gott und feiern wir miteinander die Zeiten. Wir werden die Aufgaben, Strapazen und Freuden unserer Zeit miteinander vertrauensvoll gestalten. Jeder Mensch kann dazu seinen wertvollen Beitrag leisten und wird die Hilfe von Gott erfahren.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine gute und hoffnungs- und friedvolle Zeit. Im Namen von den Seelsorgeteams St. Marien und St. Martin

Urs Zimmermann, Diakon