Erntezeit und Erntedank
Dank all dem, was wir hegen und pflegen durften,
Dank all dem, was die Elemente hervorbrachten.
Dank all dem, was der Himmel verschonte
Dank all dem, was Menschen und Maschinen leisten
Dank all dem, was wir hegen und pflegen wollen
Dank all dem, was wir lernen und erfahren durften
Dank all dem, was wir ehren und schätzen
Dank all dem, was wir wirklich Liebe nennen
Dank all dem, dürfen wir wieder satt werden
Wir danken dem, der die Liebe wirkt
Wir danken dem, der uns nährt
Wir danken dem, der uns lebendig hält
Wir danken dem, der nie aufhört mit uns seine Schöpferkraft zu teilen
Wir danken dem, der mit uns die Freude am Staunen teilt.
Wir danken dem, der uns bewegt zu teilen
Wir danken dem, der uns hilft,
seinen Garten Erde zu pflegen und zu hegen.
Sei in uns die Quelle das Dankes, des Staunens, des Hegens und des Pflegens, damit wir unseren Lebenshunger stillen können, unsere Sehnsucht nach Gnade gelöscht wird und wir so fähig bleiben, die Güter der Erde in Gerechtigkeit zu teilen.
Im Danken lass uns dir zugewandt bleiben.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern jeden Tag einen kleinen Erntedank und bei den grossen Erntedankfeiern in Kirchen und in den Lebensgärten Freude und Segenskraft.
Für die Pfarreien St. Marien und St. MartinUrs Zimmermann-Suter, Diakon
Röm.-Kath. Kirchgemeinde Thun, Kapellenweg 7, 3600 Thun, Tel. 033 225 03 53, Fax 033 225 03 63
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