Zu Ostern 2007
Auferstehung bedeutet, die ausgestreckte Hand Jesu zu ergreifen und sich aus dem Grab herausziehen zu lassen. Auferstehung ist, sich heraus befreien zu lassen.
Auferstehung bedeutet, sich wie Maria Magdalena ansprechen zu lassen, als der Gärtner damals ihren Namen rief und auf einmal sah, dass der Garten in Blüte stand.
Auferstehung bedeutet, sich nicht ständig damit zu befassen, was nicht gut gelaufen ist. Auferstehung ist ein Geschenk.
Auferstehungsgeschichten gibt es so viele. Die Menschen verhalten sich zögernd, vorsichtig, verletzbar, so wie das erste Grün aus einem Zweig hervorbricht.
Auferstehung des Lebens ist ein gut sichtbares Zeichen für das neue Leben. Auferstehung gelingt nicht aus eigener Kraft. Darum feiern wir jährlich zusammen Ostern.
Meditation
Wie können wir dir richtig danken, Gott,
und wie einander diesen Morgen genau erklären,
an dem sich all unsere Hoffnungen erfüllen?
Wir glauben aus Ostern heraus, dass du uns trägst -
selbst über die Grenze des Todes hinweg.
Du bist die Fortsetzung unseres irdischen Lebens.
Du bleibst uns nahe und du lässt uns nie fallen.
Wir glauben seit dem Ostermorgen,
dass Jesus den Tod ein für alle male besiegt hat.
Wir danken dir für deine Liebe und Treue,
für deine Kraft,
die wir miteinander teilen dürfen.
Christus war, ist und bleibt allen Nächster.
Wir haben Anteil an seiner Vision von einer neuen Erde.
Lass uns mit allen Menschen zum vollen Leben kommen.
Darum bitten wir dich durch Christus unsern auferstandenen Herrn und Bruder. AMEN
Die Seelsorgeteams von St. Marien und St. Martin und alle Mitverantwortlichen wünschen Euch frohe und gesegnete Ostern und der Welt den Frieden Christi.
Urs Zimmermann-Suter, Diakon in St. Martin ThunRöm.-Kath. Kirchgemeinde Thun, Kapellenweg 7, 3600 Thun, Tel. 033 225 03 53, Fax 033 225 03 63
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