Adventszeit - Stille Zeit - Traumzeit

Das diesjährige Adventsgebet zum Thema "Traumengel" lädt uns ein, die Botschaften von Gott mit uns Menschen in uns neu ankommen zu lassen.

Ausgehend vom Advent als der Zeit des Wartens, der Wünsche und der Geheimnisse führen Traumengel durch die vier Wochen bis Weihnachten. Sie fragen und suchen nach der Bedeutung der Träume für die Menschen, für unseren Glauben - und laden ein, sich selber auf die Suche nach Träumen und Traumhaftem zu machen.

Als roter Faden durch das Heft führt ein Gebet von Dom Helder Camara: "Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, dann ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit. Träumt unseren Traum."

Der Engel sagte zu ihm:
"Fürchte dich nicht, Zacharias!
Dein Gebet ist erhört worden."

In den verschiedenen Nächten um uns,
einen Engel zu merken, wie Zacharias,
sind uralte Erfahrungen und wir dürfen uns auf sie einlassen.

Engel der Nächte

Traumengel aus farbigem Papier

Der Engel der Nacht
bringt Licht ins Dunkle,
macht die Finsternis hell.

Er zieht durch meine Träume
und löst meine Fesseln,
wenn ich lauf und nicht weiterkomme.

Er beruhigt,
wenn ich unruhig
durch meine Nacht hetze.

Er fängt mich auf
in meinen tiefsten Tiefen,
wenn ich falle
und die Abgründe
bis in die Ewigkeit reichen.

Er streicht mit seinen
leichten Flügeln
und sanften Händen
über meine Sorgenfalten.

Er entfaltet meine Gedanken
jede Nacht auf's neue.
In meinem Gesicht
kannst du es ablesen.

Der Engel der Nacht
hat mich umfangen
und entfaltet.
Ich bin
wie neu geboren.

(Uwe Seidel)

Wir wünschen allen eine besinnliche und gesegnete Adventszeit und freuen uns, Sie in unseren Kirchen zu sehen und um miteinander zu feiern.

Im Namen der Seelsorgeteams St. Marien und St. Martin
Urs Zimmermann-Suter, Diakon